Petition, bitte unterschreiben: Freiheit für die Schweizer Milchkühe

Freiheit für die Schweizer Milchkühe

Ich bin eine aktive Tierschützerin aus der Schweiz. Ich bin gebürtige Österreicherin und habe meine große Liebe in der Schweiz gefunden, wo ich seit mittlerweile 8 Jahren lebe. Meine zweitgrößte Liebe verbindet mich aber mit den Tieren und ich sehe, dass es ihnen oft nicht so gut geht, wie sie es eigentlich verdient hätten. Nun habe ich den Blog Schweizer Botschaft nach Jerusalem gefunden und möchte einen Beitrag zum Tierschutz leisten, indem ich hier Mitstreiter für meinen großen Herzenswunsch suche. Bitte 1 Million Unterschriften für Freiheit für die Schweizer Milchkühe!


Das Bild von der Kuh auf der Alm muss real bleiben

Ich möchte nicht sagen, dass die Schweiz der schlimmste Ort für Tiere ist. Zwar wäre es für mich als Vegetarierin schöner anzusehen, wenn die Kuh in der Schweiz den Status eines heiligen Tieres hätte, so wie in Indien, aber es gibt auch hier glückliche Tiere. Kühe, die happy und wiederkäuend inmitten frischer Bergkräuter liegen und sogar Kühe, die ihr Kälbchen bei Fuß haben. Man könnte meinen, es sei alles in Ordnung, aber leider ist das nur die eine Seite der Medaille. Wäre dieses Leben jeder Schweizer Kuh vergönnt, würde ich hier nicht diese Petition starten.


Der Massenkonsum nimmt auch in der Schweiz drastisch zu

Früher gab es mal Fleisch, heute fast täglich. Das Fleisch ist viel zu billig und genau da liegt das Problem. Ich appelliere zuerst einmal an alle Schweizer: Bitte esst Fleisch nicht massenhaft, denn das bedeutet, dass Tiere irgendwo in fürchterlichen KZ´s ihr Dasein fristen und im Akkord geschlachtet werden müssen, um den Bedarf zu decken. Während die Schweizer Almkuh noch Glück hat, werden dann eben andere Rinder transportiert, nachdem sie schon einen elendig langen Leidensweg hinter sich haben und quer durch Europa gekarrt wurden. Ich möchte niemandem den Appetit verderben und auch niemanden zum Vegetarismus bekehren, sondern ich möchte nur erreichen, dass manche Menschen ihr Konsumverhalten überdenken und den Wert von gutem Fleisch schätzen und auch einen höheren Preis zahlen.


Die Bauern brauchen mehr Gewinne und dürfen nicht abgezockt werden

Die Almbauern, die eine ausgewogene Landwirtschaft betreiben und ihre Tiere nicht ausbeuten, was für mich heißt, dass auch eine Kuh ein Recht auf Mutterschaft hat, müssen viel besser bezahlt werden. Bitte, liebe Fleischesser, geht direkt zum Biobauern, der artgerechte Rinderhaltung betreibt. Diese Art der Haltung ist teuer, das ist nicht schwer zu verstehen. Bitte zahlt diesen Bauern einen anständigen Preis und lasst sie wissen, dass sie den richtigen Weg gehen. In den riesigen Massen-Milchviehanlagen werden frisch geborene Kälber sofort den Müttern entrissen, sobald sie das Kolostrum getrunken haben. Das darf einfach nicht wahr sein und nach meiner Ansicht ist die Kälte und Empathielosigkeit ein Zeichen für den drohenden absoluten Sittenverfall. Schaut einer Kuh in die Augen, die gerade ihr Kind auf diese brutale Weise verloren hat und es schreien hört. Sie hat sich dieses Leben nicht ausgesucht, damit wir die Milch ihres Babys bekommen. Schaut dann der glücklichen Almkuh in die Augen und ihr versteht meine Petition!

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